Herumlungern, nahezu unsichtbar an Regalen entlang schlendern, in verschiedenen Fluren parallel existieren; die Flirts mit den Überwachungskameras, die Objektseite narzisstischer Persönlichkeiten in geschlossener Umgebung im Fokus von Selbstbeobachtung und Fremdwahrnehmung: derartige Dinge prägten seinen Alltag im Supermarkt. Holly machte sich zur Ware, um zu sehen, wie er ankommen würde, im Großen und Ganzen. Die Kunden griffen zu. Sie steckten ihn in die Tasche. Die Mafia zeigte sich interessiert. Offenbar gab es eine gewisse Nachfrage nach jemandem wie ihm. Zu allem Überfluss wollte er sich dann doch nicht kaufen lassen. Unverschämter ging es nicht. Es war höchste Zeit aus der Supermarkt-Phase rauszukommen. Er packte das Nötigste ein und gab die Schlüssel beim Geschäftsführer ab. Die Kassiererin filzte zum Abschied seine Tüte.
Freitag, 13. März 2009
Comic-Opera
Von
Johannes Ottmar
am
13.3.09