Mittwoch, 26. August 2009

Nichts, ohne ein anderes


So dicht kommen die Wolken gezogen, dass der Sonne letztes Glühen die leiseste Chance hat, durch zu dringen, am Horizont. Ein Hauch von Nichts liegt in der Luft. Das Fischskelett im Wald spricht in den Farben des Bodens mit dem Farn, der dort mangels Licht nie aufgewachsen ist und daher auch nicht verwelkt sein kann, im Wechsel der Farben. Ein Turmsegler erstarrt auf der Treppe, die zum berühmten Aussichtspunkt führt. Oben ignorieren Wespen die Ferne. Unten, auf dem Fußweg, machen sich Käfer in gelborange an einer Feldmaus zu schaffen. Etwas steckt in jemand anderes Haut. Ein Kirschbaum weint der Zukunft nach, treibt Mengen von Harz aus seinem Stamm und den Ästen. Möglich, dass es einmal Bernstein wird. Alles findet seinen Schattenplatz.